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Was ist das Ziellandprinzip?

Entspricht ein Fachübersetzer dem Ziellandprinzip, lebt dieser in dem Land, in dessen Sprache er übersetzt. Ein Englisch-Übersetzer für den britischen Markt lebt demnach in England, für den amerikanischen Markt allerdings in den USA. Diese Unterscheidung ist wichtig, da zwischen britischem und amerikanischem Englisch nicht nur sprachlich Unterschiede bestehen, sondern auch kulturelle.

Das Ziellandprinzip ist so gesehen der kleine Bruder vom Muttersprachlerprinzip. Denn in der Theorie verspricht das Ziellandprinzip, dass der Übersetzer die aktuellsten sprachlichen und kulturellen Entwicklungen miterlebt. Damit vermeidet der im Zielland lebende Fachübersetzer Fehler. Zusätzlich ist er stilsicherer und die Übersetzung entspricht stets den höchsten Ansprüchen in seinem Fachbereich – egal ob Marketing, Recht oder Technik.

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