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Technische Übersetzung und ihr Stellenwert in der Industrie

Bei der technischen Übersetzung übertragen wir Betriebsanleitungen, technische Dokumentationen, Handbücher, oder auch Patente und Softwaretexte in eine andere Zielsprache. Fachübersetzungen von Dokumenten mit technischen Inhalten aus den Bereichen wie Maschinenbau, Anlagenbau und Automobilbau sollten Sie ausschließlich von Übersetzern mit fachspezifischem Hintergrundwissen durchführen lassen. Nur so können Sie sichergehen, dass die Inhalte korrekt wiedergegeben werden.

Machen Sie somit nicht den Fehler, Übersetzungen bloß als Kostenfaktor und notwendiges Übel anzusehen. Viele Unternehmen wissen zu wenig über die Arbeit der technischen Übersetzer und kennen nicht einmal die Vorteile von Übersetzungen, die nach einer Norm wie DIN EN ISO 17100 erfolgt sind. Gehören Sie auch dazu? Dann informieren Sie sich hier über unsere Arbeit als Dienstleister für technische Übersetzungen.

Technische Übersetzungen - Fachgebiete

Technische Übersetzungen: Nur ein unnötiger Kostenfaktor?

Zu oft wird die technische Übersetzung überwiegend als Kostenfaktor angesehen. Entscheidet sich ein Unternehmen, einen externen Dienstleister mit der Übersetzung der eigenen Dokumentation zu beauftragen, wird häufig versucht, den niedrigsten möglichen Preis herauszuschlagen. Welchen Einfluss eine Übersetzung auf die Kundenzufriedenheit hat, wird vollkommen unterschätzt – wie auch die Relevanz für mögliche Haftungsrisiken bei mangelhaften Übersetzungen.

Eine fehlerhafte Übersetzung führt schnell zur falschen Bedienung einer Maschine und schlimmstenfalls zu weiteren schädlichen Konsequenzen. Vom relativ geringen Imageschaden bis hin zu Gefahren für Leib und Leben: Es ist mit allem zu rechnen. Unternehmen machen den Fehler, den großen Übersetzungsbüros oftmals blind zu vertrauen – dabei sind die denkbaren Auswirkungen fatal, die aus einer fehlerhaften Übersetzung resultieren. Auch bei uns wird viel zu selten nachgefragt, welche Qualifikation unsere Übersetzer überhaupt mitbringen. Hauptsache Normen und Richtlinien werden eingehalten. Wie sieht das bei Ihnen aus?

Die Technische Übersetzung ist in den Händen fachfremder Übersetzer jedenfalls falsch aufgehoben. Wer einen technischen Text in eine andere Sprache überträgt, muss die technischen Zusammenhänge verstehen. Vor allem muss er die korrekten und branchenüblichen Fachtermini verwenden. Somit sind erfahrene Fachübersetzer nötig, um eine akkurate technische Übersetzung zu gewährleisten. Unsere, wie auch alle anderen Übersetzer hoffen immer auf die Mitarbeit und Unterstützung der Kunden, damit sie hinsichtlich Terminologie und Verständnisfragen einen Ansprechpartner haben.

Haben Sie auch nichts vergessen?
Technische Übersetzung Checkliste Übersetzungsprojekt

Bei einem Übersetzungsprojekt gilt es auch als Kunde viele Dinge zu beachten. Gibt es Ansprechpartner? Sind die Dateien denn in finalem Zustand? Hat der Endkunde vielleicht eigene Terminologie, die beachtet werden muss?

Gar nicht so leicht den Überblick zu behalten. Darum haben wir für Sie eine Checkliste erstellt, mit der Sie von der Vorbereitung bis zum Empfang der übersetzten Datei begleitet werden.

In 7 Schritten zur perfekten Übersetzung.

Kostenlose Checkliste für die Technische Übersetzung

Probleme in der technischen Übersetzung: Geringes Budget, geringe Qualität

Steht bei der Übersetzung technischer Dokumente nur die Kosteneinsparung im Fokus, leidet die Qualität darunter. Dieses Verhalten ist besonders bei Unternehmen zu sehen, die global tätig sind oder weltweit mehrere Niederlassungen besitzen und damit einen großen Bedarf an technischen Übersetzungen haben. Sie setzen bei ihren Aufträgen mit hohem Übersetzungs-Volumen auf entsprechend große Übersetzungsbüros der Branche. Diese Dienstleister haben bei niedrigen Preisvorgaben des Auftraggebers das Problem, dass sie dementsprechend auf günstige Übersetzer zurückgreifen müssen.

Große Dienstleister veröffentliche ihre Aufträge zudem in einem internen Übersetzer-Portal. Jeder darin registrierte Übersetzer hat Zugriff auf diesen Auftrag und kann diesen annehmen, ganz ungeachtet der vorhandenen Fachkenntnis und Qualifikation. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Beim kleinen Übersetzungsdienstleister ist das anders: Für jede Sprache sind zwei qualifizierte Fachübersetzer eingeteilt. Das sorgt zum einen für Konsistenz, zum anderen für gleichbleibend hohe Qualität bei jeder technischen Übersetzung.

Die heutige Kostenpolitik vieler Unternehmen führt teilweise in qualitative Abgründe. Zuständige Einkäufer eines Großunternehmens bevorzugen bei neuen Übersetzungsaufträgen einen Wechsel. Von kleineren, qualitativ hochwertigen Übersetzungsbüros geht es zu günstigeren, größeren und zwangsweise qualitätsschwachen Dienstleistungen. Langjährige Partner in der Fachübersetzung, die mit den Produkten des Unternehmens vertraut sind und sich mit der Firmen-Terminologie auskennen, werden abserviert. Die Auswirkung auf die Qualität der technischen Übersetzungen ist unmittelbar zu spüren.

Fehlende Kommunikation zwischen Autor und Übersetzer bei der technischen Übersetzung

Eine Konsequenz für die Zusammenarbeit zwischen großen Übersetzungsbüros und Unternehmen, die nur auf den Preis schauen, spiegelt sich in der Kommunikation wider. Übersetzer stehen nur über Umwege im Dialog mit dem Kunden. Beide Parteien, Übersetzungs-Dienstleister sowie Kunde, haben nur wenig Interesse die Zeit für zusätzliche Kommunikation aufzuwenden und unterbinden diese sogar teilweise.

Demnach haben Übersetzer Schwierigkeiten, überhaupt mit dem Autor des ursprünglichen Texts in direkten Kontakt zu treten. Verständnisfragen landen zunächst beim Projektmanager, bevor diese – falls überhaupt – den Weg gefiltert zu ihrem eigentlichen Adressat finden. Dabei ist ein Dialog im Interesse beider Seiten und Garant für die Qualität einer technischen Übersetzung. Insbesondere wenn es sich um ein Projekt handelt, bei dem nur in eine einzige Sprache übersetzt wird.

Fehlende einheitliche Terminologie: Wenn sich keiner zuständig fühlt

Große Dienstleister erwarten nicht von ihren eigenen Übersetzern, die Terminologie für Kunden zu pflegen oder gar eine Terminologie-Datenbank zu führen. Außerdem steht der Übersetzer unter einem Zeit- und Kostendruck, den es ihm unmöglich macht, eine anständige Terminologie-Recherche durchzuführen. Die Unternehmen wiederum liefern keine Terminologie, überprüfen diese auch nicht und halten das offenbar für die Aufgabe des Übersetzungsbüros. Herrscht kein Bewusstsein darüber, wo die Zuständigkeit für die Terminologie liegt, äußert sich das postwendend in der minderen Qualität einer technischen Übersetzung.

Unternehmen, in denen die Qualität der technischen Übersetzung zweit- der Preis allerdings erstrangig ist, vollziehen bei vielen neuen Projekten den Wechsel zu einem anderen Übersetzungs-Büro, statt auf langfristige Zusammenarbeit zu setzen. Entscheidend ist das günstigste Angebot. Mit diesem Vorgehen sind viele Ungereimtheiten in der Terminologie zu erklären. Zwar verwendet der Übersetzer alte Translation Memory Dateien, die er zur Verfügung gestellt bekommt. Doch spätestens mit der Übersetzung neuer Texte und Projekte kommt es zur Uneinheitlichkeit der Terminologie. Das auftraggebende Unternehmen hat die Terminologiearbeit stets ignoriert und ist dem Übersetzer somit auch auf Nachfrage keine Hilfe.

Das unschöne Resultat hiervon zeigt sich im folgenden Beispiel: Das Wort „Bedienfeld“ wird in unterschiedliche Begriffe übersetzt. Einmal „control panel“, ein anderes Mal „control console“. Ein Graus für den Leser – hinsichtlich Ausdrucksform und Verständnis. Denn der muss sich nun die Frage stellen, ob es Unterschiede zwischen diesen beiden Dingen gibt. Dabei sind beide Begriffe synonym zu verstehen – die Verwirrung resultiert einzig aus der schlechten technischen Übersetzung und kann sogar zum Sicherheitsrisiko für den Nutzer werden.

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Wie Fehler in der technischen Übersetzung vermieden werden

Mehr Budget für die technische Übersetzung bedeutet also mehr Qualität und weniger Fehler? Wenn es nur so einfach wäre. Selbst wenn ein Unternehmen einen Dienstleister in der technischen Übersetzung gut bezahlt, garantiert das nicht fehlerfreie Fachübersetzungen. Relevant ist, wie sorgfältig die Übersetzer eines Übersetzungsbüros mit einem Projekt umgehen und wie motiviert der Auftraggeber ist, sich um ein wenig Mitarbeit zu bemühen.

Für die Qualität einer technischen Übersetzung ist mindestens das Einhalten aller relevanten Normen unabdingbar. Beispiele dafür sind:

Diese fordern zum einen, eine Terminologie zu verwenden, die an die Zielgruppe angepasst ist. Zum anderen, diese konsistent anzuwenden. Damit werden Missverständnisse aus dem Weg geräumt, die durch unterschiedliche Bezeichnungen desselben Gegenstands entstehen.

Bestimmen Sie Ansprechpartner für Ihr Übersetzungsprojekt

Bestimmen Sie Ansprechpartner, um Fehler in der technischen Übersetzung zu vermeiden. Noch vor dem ersten Übersetzungsprojekt ist somit eine interne Absprache nötig. Verschiedene Bereiche erfordern verschiedene Ansprechpartner. Geht es um das technische Verständnis, hilft ein Ansprechpartner aus der Entwicklung weiter. Ist der technische Text in der Ausgangssprache missverständlich oder unklar formuliert, wird der zuständige technische Redakteur das schnell aufklären können.

Wenn möglich, ernennt der Auftraggeber ebenfalls zu den entsprechenden Zielsprachen einen Ansprechpartner. Das kann ein Vertriebs-Mitarbeiter aus dem jeweiligen Zielland sein, der noch vor Beginn der technischen Übersetzung Terminologie beisteuern kann. Haben Sie diese Möglichkeit, nutzen Sie diese wertvolle Ressource: Niemand hat mehr direkten Kontakt zu Kunden und weiß genauer, welche Terminologie der Kunde nutzt. Dieser Mitarbeiter wird auch sagen können, welche Ansprüche der Endkunde an die Betriebsanleitung oder technische Information hat.

Versammeln sie alle Ansprechpartner und besprechen Sie intern die häufigsten Fragen, Probleme und dessen Lösungen. Betrachten Sie die beauftragten technischen Übersetzer als Beta-Tester Ihrer Dokumente. Sollten sich bestimmte Fragen und Problem häufen, dann wissen Sie, wo sie ansetzen und optimieren können. Eine simple Lösung, um für all Ihre Mitarbeiter Klarheit zu schaffen, stellt ein firmeninternes Glossar dar. Das ist zwar zeitaufwändig und die Erfolge hiervon auf kurze Sicht leider nur schwer mess- und sichtbar. Doch wenn Sie dort ansetzen und ein wenig Zeit investieren macht es sich auf lange Sicht im eigenen Unternehmen und Ihrer technischen Dokumentation positiv bemerkbar: Die Qualität ihrer technischen Texte und technischen Übersetzungen verbessern sich – und das in Bereichen, auf denen ihr Dienstleister für technische Übersetzungen sonst kaum oder keinerlei Einfluss hat.

Translation Memory Systeme zur Pflege der Terminologie-Datenbank

Der Aufwand, eine einheitliche Terminologie zu bewahren, ist gar nicht so groß: Verwendet wird ein System, das parallel zur Übersetzung die Terminologie erfasst. Das ist etwas, wozu jedes Translation Memory System fähig ist. Nur muss der Übersetzer die nötige Zeit für diese Terminologie-Pflege aufbringen.

Für den Übersetzer ist das Arbeit, die vom Kunden dementsprechend honoriert werden muss. Doch das Führen einer solchen Terminologie-Datenbank hat auch für den Übersetzer Vorteile. Trägt er zum Beispiel in der Datenbank für „Bedienfeld“ die englische Übersetzung „control panel“ ein, werden automatisch alle anderen Textstellen mit dem Wort „Bedienfeld“ markiert. In einem separaten Fenster wird die zuvor bestimmte Übersetzung „control panel“ vorgeschlagen. Von hieran gelingt es, eine konsistente Terminologie herbeizuführen, die nicht mit weiterem großen Aufwand verbunden ist.

Auf der Gegenseite muss eine andere Person als der ursprüngliche Übersetzer die Terminologie überprüfen. Das gelingt ebenfalls mit Hilfe der Translation Memory. Reden wir hier jedoch von Handbüchern mit mehr als 400 Seiten und bis zu 25 Translation-Memory-Dateien, ist das mit einem ordentlichen Zeitaufwand verbunden. Die Qualität einer technischen Übersetzung wird aber nur hiermit gewährleistet – und das gelingt nur bei beidseitigem Interesse daran, von Auftraggeber sowie Dienstleister.

Wie genau Sie eine effiziente Terminologiearbeit in Ihrem Unternehmen einführen können, erfahren Sie hier.

Vereinheitlichung durch Digitalisierung

Menschen sind fehleranfällig. Arbeiten mehrere Übersetzer an einem Text, dann prallen zwangsweise verschiedene Ansichten aufeinander. In vielen Fällen führt das dazu, dass ein übersetzter Begriff in der Zielsprache nicht nur in einer Variante vorhanden ist. Darunter leidet die Terminologie. Mit der Digitalisierung ist es Übersetzern nun möglich, diese Uneinheitlichkeit zu verhindern. Ein einzelner Übersetzer legt die Terminologie fest. Damit wird reglementiert, dass für diesen Begriff nur diese eine Übersetzung möglich ist. Ein zweiter oder dritter Übersetzer kann dann ausschließlich diesen Begriff zum Übersetzen verwenden.

Außerdem sind in einem Redaktionssystem klare Regelungen für Handlungsanweisungen festgehalten. Mit Hilfe der Software legt der Übersetzer fest, unter welche Bedingungen eine klare Handlungsanweisung im Text verankert ist: Nach einer Überschrift, einer kurzen Einleitung und unter weiteren, zuvor bestimmten Voraussetzungen. Sicherheits- und Warnhinweise dürfen und können somit nicht versteckt werden. Sobald die Struktur der Informationen in einem Dokument oder Text standardisiert und reglementiert wird, steigert sich automatisch die Qualität.

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Die technische Übersetzung heute und in der Zukunft

Egal ob nun Redaktionssystemen bei der Texterstellung oder Translation Memory Systeme bei der Übersetzung: Die Texte sind nicht das Produkt einer Maschine, sondern werden von Menschen erschaffen.  Zwar hat die „Neural Machine Translation“ (NMT), oder zu Deutsch neuronale maschinelle Übersetzung (z. B. DeepL) in den letzten Jahren eine starke Entwicklung hingelegt.  Doch ohne das Zutun eines Menschen gelingt der KI auch heute nicht, selbstständig ein sinnvolles Handbuch zu formulieren.

Was das zukünftig für die Qualität technischer Übersetzungen bedeutet, lässt sich nur schwer feststellen. Klar ist, dass diese Qualität sehr stark abhängig davon ist, wer für die Übersetzung zum Einsatz kommt.

Wer für die Übersetzungen zuständig und qualifiziert ist

Auf der einen Seite gibt es heute immer mehr ausgebildete Redakteure, die das Schreiben von der Pike auf gelernt haben. Grundlegende Regeln sind ihnen bekannt: Sie schreiben Handlungsanweisungen im Aktiv, wissen wofür das Passiv gut ist, wissen mit Attribut-Clustern umzugehen, können für diese Probleme Abhilfe mit Relativ-Sätzen schaffen usw.

Auf der anderen Seite stehen die vielen Redakteure, die das gar nicht sind. Softwareentwickler zum Beispiel. Sie stehen unter dem enormen Kostendruck ihrer Firmen und müssen diese Texte schreiben, obwohl sie das nie gelernt haben. Sie sind einzig deswegen dafür zuständig, um dem Unternehmen Geld einzusparen. Andernfalls müssen im Maschinenbau häufig Mitarbeiter wie z. B. technische Zeichner zum Redakteur umschulen – entweder, weil das Unternehmen keine Redakteure findet oder diese nicht angemessen bezahlen möchte. Die Qualität der Übersetzungen ist dann größtenteils miserabel.

Investiert ein Unternehmen in Übersetzungs-Angelegenheiten dagegen von Anfang an in Fachpersonal, sind handwerklich hochwertige Fachübersetzungen das Resultat. Dabei unterscheiden sich selbst innerhalb dieser auserlesenen Zunft die Qualifikationen der Übersetzer. So sind hier ebenfalls Quereinsteiger aus dem Techniker-Bereich vertreten oder wie bei uns ausschließlich gelernte und ausgebildete Übersetzer, die den Dativ von Akkusativ unterscheiden können.

Wie weit ist die maschinelle Übersetzung?

Die maschinelle Übersetzung funktioniert anders als eine Translation Memory. Das TMS erkennt ähnliche oder fast gleiche Texte vorheriger Übersetzungen, überarbeitet diese und gibt sie im Anschluss frei. In der maschinellen Übersetzung wird ein kompletter, deutscher Satz eingegeben und in kürzester Zeit die entsprechende Zielsprache ausgeworfen – ohne einen Abgleich mit vorherigen Übersetzungen zu benötigen.

In den letzten zehn Jahren hat sich die maschinelle Übersetzung stark weiterentwickelt. Die Zeitersparnis bei Einsatz dieser Methode ist riesig. In Kombination mit einer ausgereiften Translation Memory und einer Terminologie-Datenbank, ist auch die Qualität der Übersetzung angemessen.  Wichtig ist, dass ein ausgebildeter Übersetzer vor diesem System sitzt und die Übersetzung nochmals manuell überarbeitet. Denn auch bei maschinell übersetzten Texten ist die Terminologie der entscheidende Faktor. Diese muss der Übersetzer per Hand bzw. mit Hilfe der verfügbaren Terminologie- und TM-Systeme überarbeiten.

Dieses Post-Editing ist in DIN ISO 18587 festgehalten. Demnach müssen alle maschinelle Übersetzungen auf „Genauigkeit und Verständlichkeit überprüft, die Lesbarkeit verbessert und Fehler korrigiert werden“.

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Mit fehlerfreier Dokumentation zur fehlerfreien technischen Übersetzung

Eine qualitativ minderwertige Übersetzung  kann nicht nur dem Image eines Unternehmens schaden, sondern tatsächlich auch zur Gefährdung von Menschen führen. Wir müssen davon ausgehen, dass ein Übersetzungsfehler schwerwiegende Konsequenzen haben kann. Doch die meisten dieser Fehler haben ihren Ursprung bereits in einer mangelhaften technischen Dokumentation.

Dem Übersetzer muss ein fehlerfreier Ausgangstext vorliegen, um die Gefahr eines Fehlers zu minimieren. Das ist nur dann möglich, wenn schon davor eine Korrektur stattgefunden hat und keine Missverständnisse im Ausgangstext zurückbleiben. Solche Unklarheiten entspringen oft einer umständlichen Textstruktur oder der vagen Terminologie. Übersetzungen entsprechen in diesen Fällen ganz dem Motto: Garbage In, Garbage Out (kurz GIGO). Der Übersetzer kann keine Wunder vollbringen und unklare Texte plötzlich in klare umwandeln.

Die Verantwortung liegt hierbei eindeutig beim Unternehmen, der den Auftrag zur Übersetzung gegeben hat. Will der Auftraggeber alle Haftungs-Risiken minimieren, muss der eine fehlerfreie Dokumentation bereitstellen und aktiv zur Findung der geeigneten Terminologie beitragen. Das wird schließlich nur gelingen, wenn zwischen Übersetzern und Kunden genug Kommunikation sowie Feedback stattfindet.

Zielgruppenorientiertes Schreiben und Übersetzen

Viele Betriebsanleitungen und Handbücher sind für den Nutzer nahezu unlesbar. Das liegt daran, dass nicht die Zielgruppe bei der Erstellung und Übersetzung dieser Dokumente im Vordergrund steht. Ob nun Dienstleister in der technischen Dokumentation oder Übersetzung: Viel zu oft liegt der Fokus einzig auf die geforderten Normen und Richtlinien.

Präzise Terminologie ist wichtig bei technischen Texten, doch nicht immer ist sie notwendig. Fälle, in denen uns umständliche Terminologie die Übersetzung erschwert statt vereinfacht, begleiten uns seit Jahren: Die „Sechskantsperrnockenverriegelung“ ist ein Beispiel dafür. An dieser Stelle der Maschine gibt es nur diese eine Verriegelung. Warum also dieser mehrgliedrige und schwer zu verstehende Begriff? Der Begriff „Verriegelung“ reicht vollkommen und ist für den Endnutzer der Maschine einfach und schnell zu verstehen.

Die technischen Betriebsanleitungen oder Wartungsanleitungen schreiben zumeist technische Redakteur, welche eine entsprechende Ausbildung hatten. Doch in der Industrie bedienen die Maschinen häufig Endnutzer, die diese technische Ausbildung nicht hatten. Technische Texte müssen also praxisnah gestaltet sein. Richtig ist, dass Normen und Richtlinien eingehalten werden müssen. Dabei ist es aber nicht zielführend, wenn eine technische Anleitung für den Endnutzer nicht brauchbar ist.

Eine weitere Konsequenz schlechten Schreibstils und umständlicher Terminologie ist, dass die Dokumente für ein Produkt viel zu umfangreich und aufgebläht sind. Eine Betriebsanleitung mit 600 Seiten ist weder in Ihrem, noch im Interesse der Maschinenbediener. Eine Minimierung auf das Nötigste kommt nicht nur dem Leser zugute. Das reduziert auch den Umfang der Dokumentation derart, dass die Folge-Kosten einer technischen Übersetzung abnehmen. Geld, das Sie wiederum in die Steigerung der Qualität ihrer Dokumentation und Übersetzung ummünzen können.

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Haftungssicherheit in der technischen Übersetzung

Die haftungssichere Übersetzung ist für viele Unternehmen ein Fremdwort. Doch wie wir wissen, schützt Unwissenheit weder vor dem Schaden noch vor der Strafe fehlerhafter Übersetzungen. Daher ist es wichtig, sich mit der haftungssicheren Übersetzung auseinanderzusetzen, um das Risiko rechtlicher Konsequenzen gering zu halten, die aus fehlerhaften technischen Übersetzungen resultieren können.

Bei der haftungssicheren Übersetzung von Betriebsanleitungen sollten Sie beachten, dass bereits die technische Dokumentation haftungssicher erstellt wurde. Da Übersetzungen laut Maschinenrichtlinie in mindestens eine Amtssprache des Ziellandes vorgegeben sind, müssen Sie zudem die benötigten Zielsprachen recherchieren.

Technische Übersetzung nach Norm DIN EN ISO 17100

Wollen Sie die technische Übersetzung haftungssicher gestalten, dann wählen sie hierfür ausschließlich Übersetzer, die nach DIN EN ISO 17100 vorgehen. Diese Norm umfasst Erstens, eine voneinander unabhängige Übersetzung und Revision. Zweitens, ein technischer Übersetzer, der angemessene Kompetenzen aufweist und seine eigene Übersetzung verifiziert. Und Drittens, ein technischer Übersetzer, der mindestens eine der folgenden Kriterien erfüllt:

  • „Anerkannte Qualifikation eines Abschlusses in Übersetzung an einem höheren Bildungsinstitut;“
  • „Anerkannte Qualifikation eines Abschlusses in einem anderen Studiengang an einem höheren Bildungsinstitut plus zwei Jahre Vollzeit-Berufserfahrung in Übersetzung;“
  • „Fünf Jahre Vollzeit-Berufserfahrung in Übersetzung.“

Die Revision der technischen Übersetzung wird bei entsprechender Haftungssicherheit von einem zweiten Übersetzer durchgeführt. Dabei wird nachgeprüft, ob die Übersetzung in die Zielsprache inhaltlich mit dem Ausgangstext übereinstimmt. Der Revisor muss ebenfalls mindestens eines der in DIN EN ISO 17100 genannten Kriterien erfüllen, die der technische (Erst-)Übersetzer erfüllen muss.

Tipps für eine haftungssichere Übersetzung

Selbst die größte Sorgfalt der Übersetzer oder Übersetzungs-Dienstleister garantiert nicht, dass diese und Sie als Auftraggeber vor Übersetzungsfehlern gefeit sind. Sollten Sie eine haftungssichere Übersetzung anfordern, beherzigen Sie die folgenden Tipps und Hinweise:

  • Terminologie vorab festlegen, übersetzen und prüfen lassen, damit die übersetzte Betriebsanleitung eindeutig verstanden wird.
  • Vor-Übersetzungen des Translation Memory Systems nicht ungeprüft verwenden. Lassen Sie diese zumindest vom Revisor lesen.
  • Kontakt aufrechterhalten und Rückfragen vom Übersetzer und Revisor zulassen.
  • Termine mit dem Übersetzer vor Ort machen, damit dieser mit den Eigenheiten der Maschine vertraut wird.
  • Alle verfügbaren Referenzmaterialien mitliefern.

Fehlerquellen können in der technischen Übersetzung bereits vor dem eigentlichen Übersetzungsprozess ihren Ursprung haben – beispielsweise in einer schlechten technischen Dokumentation. Die Grundregel lautet: „Garbage in, garbage out“. Verlassen Sie sich also nicht auf die Haftungssicherheit einer technischen Übersetzungen, die gemäß Normen durchgeführt wurde und versichern Sie sich zusätzlich. Sorgen Sie dafür, dass der technische Übersetzer mit Hilfe von fehlerfreien Ausgangstexten die bestmöglichen Voraussetzungen für eine haftungssichere Übersetzung hat.

Unsere Leistungen in der technischen Übersetzung

  • Recherche der benötigten Zielsprache
  • Layout-Bearbeitung
  • Schulung zur Terminologie und Projektmanagement
  • Terminologie Beratung durch eigene Terminologen
  • Erstellen eines Translation Memorys mit Hilfe von Alignment
  • Bereinigung Ihrer Translation Memory Systeme

Wir decken ein breites Spektrum technischer Fachgebiete für Übersetzungen ab. Hierzu gehören insbesondere:

  • Automobilindustrie
  • Maschinenbau
  • Luft- und Raumfahrttechnik
  • Anlagenbau
  • Medizin und Medizintechnik
  • Biotechnologie
  • Metallindustrie
  • Sanitärindustrie
  • Pharmaindustrie
  • Chemieindustrie
  • Prozesstechnik
  • Mikroelektronik
  • Logistikunternehmen
  • Lebensmittelindustrie
  • Telekommunikation
  • Solarindustrie
  • Informationstechnologie
  • Umwelttechnik
  • FMCG
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