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Terminologie, Fachwortschatz & Terminologiearbeit – Wie beginne ich mit geordneter Terminologiearbeit im Unternehmen?

Zuerst muss ausreichendes Budget vorhanden sein. Da „Terminologiearbeit“ kein Kurzprojekt, sondern eine langfristige Unternehmung ist, bildet die solide Budgetierung die Grundlage.

Dann können folgende Schritte (als eine Möglichkeit) durchgeführt werden:

  1. Bestandsanalyse
    Gibt es Terminologielisten usw. im Unternehmen?
    Wer kann als Ansprechpartner (Terminologe) fungieren?
    Welche Abteilungen sind betroffen, etc.
  2. Terminologieleitfaden erstellen
    Dieser bildet das allgemeine Regelwerk für die Terminologiearbeit im Betrieb, ähnlich wie ein Redaktionsleitfaden für die technische Redaktion
  3. Prozesse definieren
    Informationsfluss zur Beantragung/Änderung von Benennungen
  4. Terminologiekreis bilden und Terminologieverantwortlichen bestimmen
    Dieser Kreis setzt sich neben dem Terminologen aus Mitgliedern der Konstruktion, des Ersatzteilwesens, des Marketing, der technischen Redaktion, ggf. Übersetzern, Personen aus der Produktschulung, der Werkstatt und weiteren wichtigen Abteilungen zusammen.
    Hier wird über Neuanträge oder Änderungen entschieden.
  5. Kommunikation
    Es muss bekannt sein, dass es eine Terminologiestelle gibt, an die sich der Mitarbeiter mit einem Problem oder Informationsbedarf wenden kann. Das kann über eine Intranetseite geschehen, in der der Terminologiekreis seine Ergebnisse veröffentlicht und alle Ansprechpartner mit Telefon und Mail-Adresse aufgeführt sind.

Diese Aufzählung ist exemplarisch und kann auch ähnlich gestaltet und/oder noch mit Themen erweitert werden (z. B. IT-Themen zur Verwaltung der Benennungen, usw.)

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